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Mittwoch, 26. Juli 2017

Veranstaltungen im August

Szenenarbeit im Inspirationsfeld von Experiment und Tradition

Sommerlaboratorium – Wochenende für SchauspielerInnen, RegisseurInnen und TheaterpädagogInnen

Termin:
Sa. 5. 8. 2017 von 10.00 – 17.00 Uhr
So. 6. 8. 2017 von 10.30 - 16.30 Uhr



 

Das Sommerlaboratorium eröffnet den TeilnehmerInnen die Möglichkeit, ihre persönliche Form von experimenteller Szenenarbeit zu entwickeln: auf welche Basis und in welcher Balance zwischen Experiment und Tradition soll sie sich bewegen?

In der aktuellen Umbruchszeit tauchen viele Fragen auf - auch an die Bühnenkunst. Sie betreffen die Ästhetik ihrer Ausdrucksformen, die Methoden der künstlerischen Produktion wie auch die favorisierte Schauspieltechnik selbst. Dabei ist heute das künstlerische Experiment die prägende Herangehensweise an szenische Arbeit, besonders sichtbar bei den Formen des postdramatischen Theaters und den „Performing Arts“. Aber auch im dramatischen und narrativen Theater steht die experimentelle Auseinandersetzung mit dem Text schon lange hoch im Kurs.
Alle, sowohl ältere als auch neuere Formen, existieren heute gleichzeitig. Zeitgenössischen TheaterkünstlerInnen eröffnet das viele Möglichkeiten zum Experiment, um die individuellen Ausdrucksformen zu definieren und die passenden methodischen Mittel für die Umsetzung zu finden.

Bei aller künstlerischen Aufbruchsstimmung und Zukunftsorientiertheit besteht nämlich auch die Frage, was von den über lange Zeit entwickelten traditionellen und avantgardistischen Methoden der Szenenarbeit aus Zeiten des dramatischen und narrativen Theaters - von Shakespeare und Brecht, von Stanisawski und Grotowski – und ebenso von Training, von Textanalyse, von Improvisation, von Komposition, von Regie und Ensemblearbeit sinnvollerweise mit in die Zukunft genommen werden sollte?

Praktisch arbeiten sich die TeilnehmerInnen im Workshop an das Thema und an die künstlerischen Fragestellungen anhand von berühmten „Theater auf dem Theater“ - Szenen von Shakespeare, Cechov und Pirandello heran. Denn das Drama oder Postdrama oder Postpostdrama ist in diesem Fall die Beziehung der TheaterkünstlerInnen zum Theater selbst.

Das Sommerlaboratorium ist besonders geeignet für TeilnehmerInnen mit Spielerfahrung. Es wird sowohl praktisch als auch (etwas) theoretisch gearbeitet. Bitte bequeme Kleidung mitbringen.

Ort: Studio 13 Theaterinstitut, Breitenweg 13, 28195 Bremen
Kursleitung: Markus Herlyn
Teilnahmegebühr: 65,- bis 85,- Euro (nach Selbsteinschätzung)



Scheiter heiter oder die Kunst der Komödie 

Workshop – Ein Wochenende für TeilnehmerInnen 50+

Termin: 
Sa. 26.8. 2017 von 10.00 – 17.00 Uhr
So. 27.8. 2017 von 10.30 – 16.00 Uhr


Foto von Jens Kowollik

Was gehört dazu, eine stimmige Komödienszene darzustellen, was zeichnet ein lebendiges Spiel in dieser Kunstform aus?
Am Beispiel von ausgewählten Szenen aus klassischen und modernen Komödien von Moliere und Alan Ayckbourn werden Zugänge zu den Szenen, Situationen, Figuren und Dialogen vermittelt sowie gemeinsam szenische Umsetzungsmöglich- keiten auf der Bühne entwickelt.
Der Workshop ist ausgelegt für Schauspielerinnen und Schauspieler, Regisseurinnen und Regisseure – auch solche, die es werden wollen - mit Lebenserfahrung.

• Schauspielhandwerk und Rollenarbeit in der Komödie
• die Situation, Ort, Zeit und Atmosphäre der Szene
• Konflikte und Ereignisse als ‚Motoren’ der Szene
• die physischen Handlungen der Figuren auf der Bühne
• Tempo, Rhythmus und Timing
• der gute Kontakt und die Reaktionsfähigkeit der Darsteller auf
der Bühne

Spielfreude und Mut, etwas Neues zu probieren, sollten mitge- bracht werden, ebenso bequeme Kleidung.

Ort: Studio 13 Theaterinstitut, Breitenweg 13, 28195 Bremen
Kursleitung: Markus Herlyn
Teilnahmegebühr: 65,- bis 85,- Euro (nach Selbsteinschätzung) 



Anmeldung und Kontakt:
Tel: 0421-702354
E-Mail: theaterinstitut@nord-com.net
Ansprechpartner: Markus Herlyn (Künstlerischer Leiter)  

Donnerstag, 26. Januar 2017

Kurse und Workshops bis April 2017


Schauspieltraining und Szenenarbeit
Grundlagenkurs – 5 Termine (Montags 19.00-21.30 Uhr)
Fünf Montage: vom 20.2. 2017 bis 20.3. 2017 von 19.00 Uhr bis 21.30 Uhr
Teilnahmegebühr: 85,- Euro

Schauspieltraining und Szenenarbeit
Aufbaukurs – 5 Termine (Vier Montage 19.00-21.30 Uhr und ein Samstag 10.00-16.00 Uhr)
Termine: 27.3. 2017,  3.4. 2017, 10.4. 2017 und 24.4. 2017 von 19.00 Uhr bis 21.30 Uhr und Samstag, 29.4. 2017 von 10.00-16.00 Uhr 
Teilnahmegebühr: 110,- Euro

Szenenarbeit im Inspirationsfeld von Experiment und Tradition
Workshop für Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 35 Jahre
Termin: Sa. 25. Februar 2017 von 10.00-17.00 Uhr
             So. 26. Februar 2017 von 10.30-16.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 110,- Euro

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Szenenarbeit im Inspirationsfeld von Experiment und Tradition
Workshop für Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis 35 Jahre
Termin: Sa. 11. März 2017 von 10.00-17.00 Uhr
             So. 12. März 2017 von 10.30-16.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 110,- Euro

mehr…

Ausführlichere Ausschreibungen der Kurse und Fortbildungsworkshops senden wir auf Anfrage gern per E-Mail. Bei weiteren Fragen sind wir am besten unter der unten stehenden Telefonnummer zu erreichen. Alle Angebote finden im Studio 13 Theaterinstitut, Breitenweg 13, 28195 Bremen unter der Leitung von Markus Herlyn statt. 

Anmeldung und Kontakt:
Tel: 0421-702354
Ansprechpartner: Markus Herlyn (Künstlerischer Leiter)

Sonntag, 25. Januar 2015

Werkstattaufführung "Faust, Hamlet und ich - Sinnspiel"

Faust, Hamlet und ich - Sinnspiel
Seit Oktober 2014 hat sich das Bremer Gefängnistheaterteam mit einer Gruppe
jugendlicher Insassen einmal pro Woche und an einigen Samstagen getroffen
und gemeinsam die Eigenproduktion "Faust, Hamlet und ich - Sinnspiel" ent-
wickelt. Ausgangspunkt des Projektes waren vier berühmte Szenen aus der
klassischen dramatischen Literatur, in denen sich die Protagonisten mit Fragen
nach dem Sinn des Lebens auseinandersetzen. Die nun entwickelte Szenencollage
zeigt Reflektionen, Übersetzungen und Ideen der jugendlichen Inhaftierten zu
diesen Szenen.

Mit seinem diesjährigen Theaterprojekt hat das dreiköpfige Gefängnistheaterteam
- mit der zusätzlichen Unterstützung von zwei Praktikantinnen - eine größere Gruppe
der jugendlichen Inhaftierten erreicht. Kennzeichen des aktuellen Projektes war neben
der intensiven kreativen Arbeit eine anhaltende Fluktuation im Teilnehmerkreis und
daraus resultierende Gruppenprozesse. Deshalb standen der Entwicklungsprozess des
Projektes und die begleitende Arbeit mit den Jugendlichen mehr im Vordergrund als
das Aufführungsergebnis.
Theaterpädagogische Maßnahmen im Jugendstrafvollzug müssen nach unserer
Meinung so umfassend angelegt sein, dass sie den gegebenen Bedingungen gerecht
werden - wie z.B. dem Bildungshintergrund, der Konzentrationsfähigkeit, der Kon-
fliktfähigkeit etc. der einzelnen Teilnehmer. Sie muss in der Lage sein, diese zu bear-
beiten und zu integrieren. Auf diese Weise erzielt Theaterarbeit im Strafvollzug viel-
fältige Wirkungen, die sich nicht allein in dem Aufführungsergebnis ausdrücken.
Zumal bei dem gewählten Thema  des "Sinnspiels."
Freuen wir uns auf das, was die Jugendlichen gemeinsam mit den vier Darstellerinnen
des Gefängnistheaterteams in der Werkstattaufführung zeigen. (Geschlossene Veran-
staltung mit geladenen Gästen.)

Finanziell unterstützt wurde das Projekt von:

SV Werder Bremen-Stiftung
DVJJ Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V.
         Landesgruppe Bremen
Sparkasse Bremen - Sonderfonds "Bremen macht Helden"
Verein zur Förderung des Studio 13 e.V.

Freitag, 14. November 2014

Aufführung Pirandello: Jeder auf seine Weise am 30.11. 2014

 

Luigi Pirandello: 

JEDER AUF SEINE WEISE

 (CIASCUNDO A SUO MODO)


                                  mit Anna Bernhardt, Stella Oppelland, Rainer Pabst,
                                         Bilgehan Vatan und Angela Weinzierl
                                  Künstlerische Leitung: Markus Herlyn

                                  Zum letzten Mal am 30.November 2014 um 19.00 Uhr
                                  im Studio 13 Theaterinstitut, Breitenweg 13, 28197 Bremen



Foto: Thomas Partsch

Donnerstag, 23. Oktober 2014

"Faust, Hamlet und ich" - Neues Jugendtheaterprojekt in der JVA Bremen-Oslebshausen

Ein neues "Gib ein Zeichen" -Jugendtheaterprojekt mit jugendlichen Strafgefangenen in der JVA Bremen-Oslebshausen wurde begonnen. "Faust, Hamlet und ich - Sinnspiel", so der Titel der Eigenproduktion. Die Premiere ist Ende Januar 2015 geplant.

Gefängnistheater-Projektteam: Anna Bernhardt (Training und Mitarbeit Regie), 
                                                     Sheila Grießhaber (Praktikantin), 
                                                     Carolin Krause (Praktikantin),
                                                     Stella Oppelland (Training und Mitarbeit Regie), 
                                                     Markus Herlyn (Projektleitung und Regie)


Gefördert von:
DVJJ - Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V. 
           Landesgruppe Bremen
Sparkasse Bremen - Sonderfonds "Bremen macht Helden"
SV Werder Bremen - Stiftung 








Mittwoch, 18. Dezember 2013

"Botschafter" - Ein Theaterprojekt für Menschen mit langjährigen Haftstrafen



Unter dem Arbeitstitel "Botschafter" ist seit bald acht Monaten ein Theaterprojekt in intensiver Planung, das die besondere Lebenssituation von langzeitinhaftierter Menschen reflektiert. Das Projekt soll mit einer Gruppe von männlichen Strafgefangenen in der Justizvollzugsanstalt Bremen-Oslebshausen über einen längeren Zeitraum erarbeitet werden.
Eingesperrt sein auf engstem Raum, zerplatzte Träume, ein strenges Reglement, "Knastkultur", gesellschaftliche Isolation, die schwierige Auseinandersetzung mit der eigenen Schuld und mit dem Sinn des eigenen Lebens. Kleine Hoffnungen: eine Extra-Ration Tabak, eine Brieffreundin im Frauenknast, ein Musikinstrument, ein paar Blatt Papier und ein Stift. Und immer nur man selbst. Das und ähnliches ist der Themenkosmos, aus dem eine Eigenproduktion entstehen soll.
Die theaterpädagogische Arbeit an der Entwicklung, Inszenierung und Aufführung des Stücks bietet den Langzeitinhaftierten einen Rahmen zu formulieren und auf künstlerische Weise sichtbar zu machen, was sonst hinter hohen Mauern verborgen bleibt. Das Projekt und die Aufführung sollen für die Strafgefangenen eine Brücke, ein Sprachrohr, eine künstlerisch-diplomatische Vertretung in die Öffentlichkeit sein. Mit dem Ziel, mehr Verständnis für die Situation der Strafgefangenen zu erreichen und Vorurteile in der Gesellschaft abzubauen.

Warum?
Durch die nunmehr mehrjährige Beschäftigung mit Theaterarbeit im Strafvollzug sind wir auf die besondere Problematik von Menschen mit langen Haftstrafen aufmerksam geworden. Dieser Personenkreis, der allen gesellschaftlichen Schichten und Bildungshintergründen entstammt, hat in der Regel schwere Straftaten begangen. Oft ist der Grat zwischen "Normalbürger" und "Schwerverbrecher" allerdings viel schmaler als man es gewöhnlich denkt.
Die Situation der "Schwerverbrecher" ist einerseits ein gesellschaftliches Tabu-Thema und gleichzeitig kocht die Volksseele hoch. Es herrschen Vorurteile von "Hotelvollzug" bis zur Forderung nach drakonischen Bestrafungen und "Wegsperren für immer". Es scheint immer mehr zu einer Frage zu werden, ob unsere Gesellschaft nach wie vor auf einen resozialisierenden Strafvollzug setzen will bzw. überhaupt noch gewillt (geschweige denn in der Lage) ist, diesen zu realisieren. Theaterarbeit ist ein vielfältig wirksamer Weg, um Bewegung in solcherart festgefahrene Positionen und scheinbar  zementierte Situationen zu bringen. Sie fördert den gesellschaftlichen Dialog in einem schwierigen Feld und stiftet Beziehungen über hohe Mauern in den Köpfen hinweg. Denn schließlich wird nach unserer Auffassung kein Weg daran vorbei führen zu erkennen, dass letztlich unsere Gesellschaft selbst einen erheblichen Anteil dazu beiträgt, dass die Kriminalitätsraten steigen, indem immer mehr Menschen – wie selbstverständlich - von gesellschaftlicher und kultureller Teilhabe ausgeschlossen werden.
Die Ausarbeitung und Umsetzung des Theaterprojektes als auch die vom Studio 13 Theaterinstitut entwickelte theaterpädagogische Vorgehensweise sollen den Inhaftierten neue (künstlerische) Möglichkeiten eröffnen, sie kulturell sowie gesellschaftlich besser integrieren und ihnen ein Sprachrohr sowie eine Brücke in die Gesellschaft anbieten.

Wie?
Das Theatertraining, die schauspielerische Grundlagenarbeit, die Entwicklung des Stücks, der Rollen und Szenen sowie die Inszenierungsarbeit werden von einem Team aufeinander eingespielter theaterpädagogischer Kräfte betreut. Gearbeitet wird dabei auch mit den Mitteln einer dramatischen Schreibwerkstatt mit Anleitungen zum Verfassen von Monologen, Dialogen und Szenen sowie praktischen Improvisationen zur Gewinnung von dramatischem Material. Im Focus steht hier die gezielte Vermittlung von Fertigkeiten in den Bereichen Schauspiel, Dramaturgie und szenischem Schreiben. 
Das pädagogische Konzept wurde speziell für die Zielgruppe entworfen. Modellhaft ist die praktische und gelebte Zusammenarbeit zwischen den inhaftierten Amateurschauspielern und professionellen Theaterleuten. Das Zusammenspiel der Strafgefangenen mit professionellen Theaterleuten gehört zu den Grundprinzipien unserer Theaterarbeit im Strafvollzug. 
Zielpunkt sind öffentliche Aufführungen des Projektes in der Justizvollzugsanstalt Bremen-Oslebshausen. Das Publikum der Aufführungen soll dabei gemischt sein aus Strafgefangenen, Personal und Repräsentanten der Justizvollzugsanstalt sowie städtischer Öffentlichkeit. Anschließend soll jeweils eine Diskussion zwischen Akteuren und Zuschauern stattfinden. 

Projektziele zusammengefasst:
Das Projekt schafft eine künstlerische Ausdrucksplattform für eine gesellschaftlich stark geächtete und ausgegrenzte Personengruppe. Gleichzeitig nimmt sich das Projekt eines gesellschaftlich derzeit brisant diskutierten und stark mit Vorurteilen belasteten Themas an.
Der Abbau von Vorurteilen und der Aufbau guter künstlerischer sowie "diplomatischer" Beziehungen zur Gesellschaft sind die vorrangigen Ziele des "Botschafter"-Projektes.

Mit seiner Gefängnistheaterinitiative, den „Gib ein Zeichen“-Projekten für jugendliche Strafgefangene und dem neuen „Botschafter-Projekt“ für Menschen mit langjährigen Haftstrafen, möchte das Studio 13 Theaterinstitut an eine lange Gefängnistheatertradition anknüpfen und dieser in Bremen neues Leben einhauchen. Seit jeher gehört es zu den zentralen Aufgaben des Theaters, gesellschaftliche Belange in den Blick zu nehmen und Missstände zu thematisieren. Uns liegt daran, dies nicht nur auf der üblichen Bühne zu tun, sondern zusammen mit den Betroffenen die kreativen Kräfte freizusetzen, die das Theater ermöglicht und damit bei den Betroffenen und den Zuschauenden Erkenntnisprozesse in Gang setzen. 

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Das Pirandello Ensemble zeigt "Heute wird aus dem Stegreif gespielt"


Das Pirandello Ensemble zeigt

Heute wird aus dem Stegreif gespielt

von Luigi Pirandello


am Samstag 18. Januar 2014

um 19.30 Uhr 
im Studio 13, Breitenweg 13, 28195 Bremen
Anmeldung erforderlich. 

Es spielen: Elinor Bender, Lina Laderer, Hato Nordeck, 
Stella Oppelland, Rainer Pabst, Reiner Ubbelohde
Künstlerische Leitung: Markus Herlyn 


Foto: Jens Kowollik

Dienstag, 1. Oktober 2013

Offenes Schauspieltraining und Szenenarbeit

Offenes Schauspieltraining

Zwei Dienstage im Monat von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr:
Schauspieltraining und Szenenarbeit

Offenes Schauspieltraining mit wechselnden Schwerpunktthemen zur Verbesserung der schauspielerischen Technik und zur Auffrischung schauspielerischer Grundlagen

  • Methodisches Schauspieltraining: Körper-, Bewegungs- und Ensemblearbeit
  • Stimmtraining und Sprachgestaltung
  • Improvisation: Energie und innere Freiheit auf der Bühne
  • Monolog- und Szenenarbeit: Skizzen, Übungen und vertiefende Szenenarbeit  mit Texten wechselnder Theaterautoren.Derzeit Arbeit mit Szenen aus: "Endstation Sehnsucht" von Tennessee Williams.
Ein Dienstag im Monat von 19.30 Uhr bis 22.30 Uhr:
Ideen Werkstatt

  • vertiefende Szenenarbeit oder Entwicklung von Theaterprojekten und Produktionsteams. Arbeit an einem Projekt pro Abend. 
Ort:          Studio 13 Theaterinstitut, Breitenweg 13, 28195 Bremen
Leitung:   Markus Herlyn
Kosten:    30,-/35,- Euro pro Monat
Das Schauspieltraining ist offen für neue TeilnehmerInnen. Ein Kennenlerntermin ist  kostenfrei.

Die nächsten Termine:

Mai 2014:      6.5. 2014, 13.5.2014, 27.5.2014

Juni 2014:     3.6.2014, 17.6. 2014, 24.6.2014

Juli 2014:       1.7.2014, 8.7.2014, 15.7.2014 

Montag, 17. Juni 2013

Мир проект - Sommerlaboratorium - My theatre in progress

Studio 13 Theaterinstitut                       Мир проект

                                                                                                 My theatre in progress


Im Rahmen des neuen Forschungsprojektes „Mir Projekt – My theatre in progress“ biete 
ich Ende Juli-Anfang August 2013 eine einwöchige Fortbildung  in Form eines Sommer- laboratoriums an. Das „Mir Projekt“ basiert auf einer Kooperationsinitiative zwischen dem „Studio 13 Theaterinstitut“ in Bremen und dem „Cosmonauti – International festival of open rehearsals“ in Rom.

In dem Sommerlaboratorium können Interessierte die Praxis und Methodik meiner langjährig erprobten Schauspiel- und Theaterarbeit kennenlernen. Einladen möchte ich dazu SchauspielerInnen und Theaterbegeisterte mit Interesse an Methoden und Verfahren professioneller Szenen- und Rollenarbeit. Das Sommerlaboratorium verspricht tiefere Einblicke in zeitgenössische methodische Ansätze im narrativen dramatischen Theater! Erkunden Sie neue künstlerische Wege für Ihre Theaterarbeit!

Sommerlaboratorium
29.07. - 4.08.2013
Leitung: Markus Herlyn

Studio 13, Breitenweg 13, 28197 Bremen
7 Arbeitstage (täglich von 10.00 – 17.00 Uhr), Kosten: 140.- Euro.

Vormittags 10.00-13.00 Uhr : Training, Übungen, Grundlagenarbeit
                                                Arbeit mit den Dialogen „Ion“ und  „Hippias  Minor“
                                                von Platon. Basisübung Textanalysemethoden
                                                und szenische Umsetzung eines philosophischen           
                                                Dialogs in einer den Schauspieler künstlerisch 
                                                befreienden Spielhaltung, der „playing position“.

Nachmittags 14.00-17.00 Uhr: Szenische Arbeit mit dem Text „Jeder auf seine
                                                Weise“ von Luigi Pirandello. Basisübung „scene
                                                about“. Künstlerische Arbeitsweisen zur Entwicklung   
                                                von Szenen, Dialogen, Monologen und Rollen in  
                                                Reflexion auf ein dramatisches Material. Einführung
                                                in das „Tisch-Bühne-Tisch Verfahren“.

Abschlusspräsentation des Sommerlaboratoriums am So., 4.8. 2013 um 19.00 Uhr.


Das Sommerlaboratorium 2013 -
Workshop und Laboratorium in Einem

In dem Workshop geht es um die Techniken der  praktischen Handlungsanalyse,
der Szenenentwicklung durch Skizzen, das Tisch-Bühne-Tisch-Verfahren und die 
„playing position“. In dem Laboratorium liegen die inhaltlichen Schwerpunkte bei
der künstlerischen Eigenarbeit und Regiearbeit für SchauspielerInnen sowie bei der Ensemblearbeit.

Im Studio 13 Theaterinstitut stellen wir den Schauspieler als Künstler und das Ensemble 
als schöpferische Kraft in das Zentrum der Theaterarbeit.

Anhand von praktischen Versuchen mit szenischem Material werden wir in dem Sommerlaboratorium diese neueren methodischen Ansätze im narrativen realistischen Theater kennenlernen und gleichzeitig die persönliche Schauspieltechnik immer im Blick behalten und vielfältig verbessern.

Das Sommerlaboratorium findet in den Räumen des Studio 13 Theaterinstitut, 
Breitenweg 13, 28195 Bremen statt.

Die erforderlichen Texte von Platon sowie von Luigi Pirandello können als 
PDF-Dateien zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Auskünfte können per E-mail (
theaterinstitut@nord-com.net) oder unter der Telefonnummer 0421-70 23 54 eingeholt werden.
Die Anmeldung kann telefonisch oder per E-mail erfolgen.